Tagesgeldkonten stellen eine sehr kurzfristige Anlageform dar, das Geld ist täglich verfügbar. Dabei sollte aber beachtet werden, dass keine Barabhebungen möglich sind sondern lediglich täglich eine Auszahlung auf das eigene Girokonto veranlasst werden kann. Tatsächlich verfügbar ist das Geld daher erst nach der üblichen Banklaufzeit.
Einlagen auf Tagesgeldkonten sind sicher!
Tagesgeldkonten unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung. Seit dem
01.07.2009 bedeutet dies, dass Anlagen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert sind. Nahezu alle Banken sind zusätzlich einem Einlagensicherungsfonds angeschlossen, der auch deutlich höhere Summen absichert. Eine Ausnahme besteht für deutsche Niederlassungen von Banken aus anderen EU-Staaten. Diese können das Einlagensicherungssystem ihres Heimatlandes anwenden.
Unterschiedliche Häufigkeit von Zinsgutschriften auf Tagesgeldkonten beachten!
Einige Anbieter schreiben Tagesgeld Zinsen jährlich gut, andere halbjährlich, vierteljährlich oder sogar monatlich. Dabei ist zu beachten, dass im Fall unterjähriger Zinsgutschriften Zinseszins-Effekte auftreten. Damit ist der effektive Zinssatz höher als der nominale Tagesgeld Zinssatz.
Tagesgeldkonto Zinsen sind meist nicht festgeschrieben.
Bei den angebotenen Tagesgeldkonto Zinssätzen ist zu beachten, dass Tagesgeldkonten im Normalfall variable Zinssätze aufweisen. Lediglich Neukunden wird häufig eine Zinsfestschreibung für einen festgelegten Zeitraum angeboten. Diese Angebote sind oft an eine Mindesteinlagensumme gebunden, oft wird die Zinsfestschreibung auch nur für Einlagen bis zu einer definierten Höchstgrenze angeboten. Daher ist in jedem Fall zu prüfen, ob ein solches Angebot für die beabsichtigte Anlage gültig ist. Um über die verschiedenen Konditionen einen Überblick behalten zu können sollte man einen gründlichen Tagesgeld Vergleich zu Rate ziehen. Ebenso sollten Sie auch immer Kredite vergleichen, jedoch sind die Zinssätze für einen Kredit manchmal niedriger als die Zinsen für ein Tagesgeldkonto.